| 1 |
|
| 2 |
|
| Fassung 1 | Fassung 2 | Fassung 3 |
|---|---|---|
|
1
[[
|
[absent]
|
[[
|
| ⮟ | ||
|
2
//
|
[absent]
|
//
|
| ⮟ | ||
|
3
// Nach dieſer pathetiſchen Anrufung bleibt mir nun nichts weiter uͤbrig, als meinen eigentlichen Brief anzufangen, der Dir alſo vor’s Erſte ſagen mag, daß ich hier in dem angenehmen
|
[absent]
|
// Nach dieſer pathetiſchen Anrufung bleibt mir nun nichts weiter uͤbrig, als meinen eigentlichen Brief anzufangen, der Dir alſo vor’s Erſte ſagen mag, daß ich hier in dem angenehmen
|
| ⮟ | ||
|
4
|
[absent]
|
// Nicht wahr, Du ſiehſt mir das langweilige Leben hier auf dem Lande ſchon an? — So abgetrieben war mein Witz nicht, als ich in Euren luſtigen Geſellſchaften in London war, wo Wein, Geſang, Tanz und Kuͤſſe von den reizendſten Lippen uns begeiſterten, wo unſre Laune mit ſechs muntern Pferden uͤber die ebne Chauſſee des Leichtſinns und der Vergeſſenheit aller Wichtigkeiten und
|
| ⮟ | ||
|
5
|
[absent]
|
// Mein beſtaͤndiger Geſellſchafter iſt William Lovell, der lebhafte, muntre Juͤngling, den Du im vorigen Jahre
|
| ⮟ | ||
|
6
// Es mag an feuchten Abenden, beſonders fuͤr einen Mann im Amte, recht angenehm
|
[absent]
|
// Es mag an feuchten Abenden, beſonders fuͤr einen Mann im Amte, recht angenehm
|
| ⮟ | ||
|
7
// Du wirſt gewiß fragen: was den
|
[absent]
|
// Du wirſt gewiß fragen: was den
|
| ⮟ | ||
|
8
// Wenn noch irgend ein Stuͤck von dem ehemaligen Mortimer an Dir iſt, ſo wett’ ich, Du wirſt wiſſen wollen, wer denn die allmaͤchtige Sonne ſei, die mit ihren brennenden Strahlen das Herz des armen William, — Niemand anders, als meine Schweſter. — Sie hat gewiß ſeine Liebe bemerkt, aber er ſcheint es nicht bemerkt zu haben, daß ihr dieſe Bemerkung nicht mißfallen hat, denn es fehlt nur wenig, ſo liebt ſie ihn wieder. Es giebt die laͤcherlichſten Scenen, wie er ihr oft im Garten ausweicht und ſie
|
[absent]
|
// Wenn noch irgend ein Stuͤck von dem ehemaligen Mortimer an Dir iſt, ſo wett’ ich, Du wirſt wiſſen wollen, wer denn die allmaͤchtige Sonne ſei, die mit ihren brennenden Strahlen das Herz des armen William, — Niemand anders, als meine Schweſter. — Sie hat gewiß ſeine Liebe bemerkt, aber er ſcheint es
|
| ⮟ | ||
|
9
// Ploͤtzlich kam die Nachricht: meine Schweſter ſolle von hier abreiſen. Ihr Beſuch bei mir und beim alten Burton war ſo immer ſchon von einer Woche zur andern verlaͤngert; — der Barometer ſtieg um viele Grade und immer mehr, je naͤher es dem Tage der Abreiſe kam. Faſt Jedermann bemerkte ſeine Schwermuth, er behauptete aber jedem mit einer kecken verdroſſenen Traurigkeit
|
[absent]
|
// Ploͤtzlich kam die Nachricht: meine Schweſter ſolle von hier abreiſen. Ihr Beſuch bei mir und beim alten Burton war ſo immer ſchon von einer Woche zur andern verlaͤngert; — der Barometer ſtieg um viele Grade und immer mehr, je naͤher es dem Tage der Abreiſe kam. Faſt Jedermann bemerkte ſeine Schwermuth, er behauptete aber jedem mit einer kecken
|
| ⮟ | ||
|
10
// Sind die Menſchen nicht naͤrriſche Geſchoͤpfe? Wie manches Ungluͤck in der Welt wuͤrde ſich nicht ganz aus dem Staube machen und ſein Monument bis auf die letzte Spur vertilgt werden, — wenn nicht jeder ſorgſam ſelbſt ein Steinchen oder einen Stein auf die große Felſenmaſſe wuͤrfe, — bloß um ſagen zu koͤnnen: er ſei doch auch nicht muͤßig geweſen, er habe doch das Seinige auch dazu beigetragen? Gingen wir ſtets mit uns ſelbſt gerade und ehrlich zu Werke, ließen wir uns nicht ſo gern von kraͤnklichen Einbildungen hintergehn, glaube mir, die Welt waͤre viel gluͤcklicher und ihre Bewohner viel
|
[absent]
|
// Sind die Menſchen nicht naͤrriſche Geſchoͤpfe? Wie manches Ungluͤck in der Welt wuͤrde ſich nicht ganz aus dem Staube machen und ſein Monument bis auf die letzte Spur vertilgt werden, — wenn nicht jeder ſorgſam ſelbſt ein Steinchen oder einen Stein auf die große Felſenmaſſe wuͤrfe, — bloß um ſagen zu koͤnnen: er ſei doch auch nicht muͤßig geweſen, er habe doch das Seinige auch dazu beigetragen? Gingen wir ſtets mit uns ſelbſt gerade und ehrlich zu Werke, ließen wir uns nicht ſo gern von kraͤnklichen Einbildungen hintergehn, glaube mir, die Welt waͤre viel gluͤcklicher und ihre Bewohner viel beſſer. — Aber denkſt Du, daß ich es wage, ihm ſo etwas zu ſagen? — Nie. — Sonderbar, daß ein Menſch vorſetzlich einſchlafen kann
|
| ⮟ | ||
|
11
// Du ſiehſt, wie mir die Landluft bekoͤmmt, ich, ich fange an zu moraliſiren, — doch, auch das gehoͤrt unter die menſchlichen Schwaͤchen und irgend eine Abgabe zur allgemeinen Kaſſe der Menſchlichkeit muß doch jeder brave
|
[absent]
|
// Du ſiehſt, wie mir die Landluft bekoͤmmt, ich, ich fange an zu moraliſiren, — doch, auch das gehoͤrt unter die menſchlichen Schwaͤchen
|
| ⮟ | ||
|
12
// Gott ſchenke Dir ein recht langes Leben, damit ich mir keinen Vorwurf daraus zu machen brauche, daß ich Dir durch einen langen Brief ſo viel von Deiner Zeit genommen habe; doch willſt Du mein Freund bleiben, ſo ſoll es mich eben nicht ſehr gereuen, noch hinzuzuſetzen, daß ich bin //
|
[absent]
|
// Gott ſchenke Dir ein recht langes Leben, damit ich mir keinen Vorwurf daraus zu machen brauche, daß
|
| ⮟ | ||
|
13
// Nachſchrift. So eben leſe ich meinen Brief noch einmal durch und bemerke mit
|
[absent]
|
// Nachſchrift. So eben leſe ich meinen Brief noch einmal durch und bemerke mit
|
| ⮟ | ||
|
14
// Wie ſo? hoͤr’ ich
|
[absent]
|
// Wie ſo? hoͤr’ ich
|
| ⮟ | ||
|
15
// Der junge Burton, — (der wirklich ein
|
[absent]
|
// Der junge Burton, — (der wirklich ein
|
| ⮟ | ||
|
16
// Sei nur ruhig, ich werde nie in die Grube fallen, die ſich Lovell gegraben hat!
|
[absent]
|
// Sei nur ruhig, ich werde nie in die Grube fallen, die ſich Lovell gegraben hat!
|
|
17
[
|
[absent]
|
[
|
| ⮟ | ||
|
18
// Du lachſt? — Und wuͤrde die Welt nicht uͤber Dich lachen, wenn Du den Zuſammenhang hier vermißteſt? —
|
[absent]
|
// Du lachſt? — Und wuͤrde die Welt nicht uͤber Dich lachen, wenn Du den Zuſammenhang hier vermißteſt? —
|
|
19
// Auch William Lovell koͤmmt naͤchſtens nach London, und darum bilde Dir ein, daß ich
|
[absent]
|
// Auch William Lovell koͤmmt naͤchſtens nach London, und darum bilde Dir ein, daß ich
|
| ⮟ | ||
|
20
// Ich bin noch
|
[absent]
|
// Ich bin noch
|
| ⮟ | ||
|
21
|
|
|
| ⮟ | ||
|
22
// am 18
|
// am 18
|
// am 18
|
| ⮟ | ||
|
23
// Einſam ſitz’ ich hier, wie ein Elender, der aus einem goldenen Traume in ſeiner engen Huͤtte erwacht. — Die ſchmelzenden Accorde der Symphonie ſind geſchloſſen, das Theater iſt zugefallen, ein Licht nach dem andern
|
// Einſam ſitz’ ich hier, wie ein Elender, der aus einem goldenen Traume in ſeiner engen Huͤtte erwacht. — Die ſchmelzenden Accorde der Symphonie ſind geſchloſſen, das Theater iſt zugefallen, ein Licht nach dem andern
|
// Einſam ſitz’ ich hier, wie ein Elender, der aus einem goldenen Traume in ſeiner engen Huͤtte erwacht. — Die ſchmelzenden Accorde der Symphonie ſind geſchloſſen, das Theater iſt zugefallen, ein Licht nach dem andern
|
| ⮟ | ||
|
24
// Ich bin nie ſo aufmerkſam als in dieſen Augenblicken darauf geweſen, wie von einem kleinen Zufalle, von einer unbedeutenden Kleinigkeit oft die Wendung unſers Charakters abhaͤngt. Ein unmerklicher Schlag richtet und formt unſern Geiſt oft anders; wer kennt die Regeln, nach
|
// Ich bin nie ſo aufmerkſam als in dieſen Augenblicken darauf geweſen, wie von einem kleinen Zufalle, von einer unbedeutenden Kleinigkeit oft die Wendung unſers Charakters abhaͤngt. Ein unmerklicher Schlag richtet und formt unſern Geiſt oft anders; wer kennt die Regeln, nach denen unſer ſchuͤtzender Genius umgewechſelt wird? — Eduard, eine dunkle, ungewiſſe
|
|
| ⮟ | ||
|
25
// Ja Eduard, ſpotte nicht meiner Schwaͤche, ich bin in dieſen Augenblicken aberglaͤubig wie ein Kind, Nacht und Einſamkeit haben meine Phantaſie geſpannt, ich blicke wie ein Seher in den tiefen Brunnen der Zukunft hinab, ich nehme Geſtalten wahr, die zu mir emporſteigen, freundliche und ernſte, aber ein ganzes Heer furchtbarer Gebilde. Der ebne Faden meines Lebens faͤngt an, ſich in unaufloͤsliche Knoten zu verſchlingen, uͤber deren Aufloͤſung ich vielleicht vergebens meine Exiſtenz
|
// Ja Eduard, ſpotte nicht meiner Schwaͤche, ich bin in dieſen Augenblicken aberglaͤubig wie ein Kind, Nacht und Einſamkeit haben meine Phantaſie geſpannt, ich blicke wie ein Seher in den tiefen Brunnen der Zukunft hinab, ich nehme Geſtalten wahr, die zu mir emporſteigen, freundliche und ernſte, aber ein ganzes Heer furchtbarer Gebilde. Der ebne Faden meines Lebens faͤngt an, ſich in unaufloͤsliche Knoten zu verſchlingen, uͤber deren Aufloͤſung ich vielleicht vergebens meine Exiſtenz
|
// Ja
|
| ⮟ | ||
|
26
// Bis itzt iſt mein Leben ein
|
// Bis itzt iſt mein Leben ein
|
// Bis itzt iſt mein Leben ein
|
| ⮟ | ||
|
27
// Und hab’ ich denn ein Recht uͤber mein Ungluͤck zu klagen? und bin ich wirklich ungluͤcklich? — Liebt mich denn Amalie, iſt ſie mein, daß mich ihre Entfernung traurig machen darf? Bin ich nicht der Sohn eines zaͤrtlichen Vaters, der Freund eines edlen Freundes? und ich ſpreche von Elend? — Wozu dieſer Eigenſinn, daß ich mir einbilde, nur ſie ſei meine
|
// Und hab’ ich denn ein Recht uͤber mein Ungluͤck zu klagen? und bin ich wirklich ungluͤcklich? — Liebt mich denn Amalie, iſt ſie mein, daß mich ihre Entfernung traurig machen darf? Bin ich nicht der Sohn eines zaͤrtlichen Vaters, der Freund eines edlen Freundes? und
|
// Und hab’ ich denn ein Recht uͤber mein Ungluͤck zu klagen? und bin ich wirklich ungluͤcklich? — Liebt mich denn Amalie, iſt ſie mein, daß mich ihre Entfernung traurig machen darf? Bin ich nicht der Sohn eines zaͤrtlichen Vaters, der Freund eines edlen Freundes? und ich ſpreche von Elend? — Wozu dieſer Eigenſinn, daß ich mir einbilde, nur ſie ſei meine
|
| ⮟ | ||
|
28
|
// Wie ein Gewicht druͤckt eine aͤngſtliche Beklemmung meine Bruſt, wenn ich an die wenigen gluͤcklichen Tage in
|
// Wie ein Gewicht druͤckt eine aͤngſtliche Beklemmung meine Bruſt, wenn ich an die wenigen gluͤcklichen Tage in
|
| ⮟ | ||
|
29
/ Schwarz war die Nacht und dunkle Sterne brannten // Durch Wolkenſchleier matt und bleich, // Die Flur durchſtrich das Geiſterreich, / Als feindlich ſich die Parzen abwärts wandten / Und zornge Götter mich ins Leben ſandten.
|
/ Schwarz war die Nacht und dunkle Sterne brannten // Durch Wolkenſchleier matt und bleich, // Die Flur durchſtrich das Geiſterreich, / Als feindlich ſich die Parzen abwärts wandten / Und zornge Götter mich ins Leben ſandten.
|
/ Schwarz war die Nacht und dunkle Sterne brannten
|
| ⮟ | ||
|
30
/ Die Eule ſang mir grauſe Wiegenlieder // Und ſchrie mir durch die ſtille Ruh // Ein gräßliches: Willkommen! zu.
|
/ Die Eule ſang mir grauſe Wiegenlieder // Und ſchrie mir durch die ſtille Ruh // Ein gräßliches: Willkommen! zu. / Der bleiche Gram und Jammer ſanken nieder / Und grüßten mich als längſt gekannte Brüder.
|
/ Die Eule ſang mir grauſe Wiegenlieder // Und ſchrie mir durch die ſtille Ruh // Ein gräßliches: Willkommen! zu. / Der bleiche Gram und Jammer ſanken nieder / Und grüßten mich als längſt gekannte Brüder.
|
| ⮟ | ||
|
31
/ Da ſprach der Gram in banger Geiſterſtunde: // Du biſt zu Quaalen eingeweiht, // Ein Ziel des Schickſals Grauſamkeit, / Die Bogen ſind geſpannt und jede Stunde / Schlägt grauſam
|
|
/Da ſprach der Gram in banger Geiſterſtunde: // Du biſt zu Quaalen eingeweiht, // Ein Ziel des Schickſals Grauſamkeit, / Die Bogen ſind geſpannt und jede Stunde / Schlägt grauſam
|
| ⮟ | ||
|
32
/ Dich werden alle Menſchenfreuden fliehen, // Dich ſpricht kein Weſen freundlich an, // Du gehſt die wüſte Felſenbahn, / Wo Klippen drohn, wo keine Blumen blühen, /
|
/ Dich werden alle Menſchenfreuden fliehen, // Dich ſpricht kein Weſen freundlich an, // Du gehſt die wüſte Felſenbahn, / Wo Klippen drohn, wo keine Blumen blühen, /
|
/ Dich werden alle Menſchenfreuden fliehen, // Dich ſpricht kein Weſen freundlich an, // Du gehſt die wüſte Felſenbahn, / Wo Klippen drohn, wo keine Blumen blühen, /
|
| ⮟ | ||
|
33
/ Die Liebe, die
|
/ Die Liebe, die
|
/ Die Liebe, die
|
| ⮟ | ||
|
34
/ Die Liebe ſei auf ewig
|
/ Die Liebe ſei auf ewig
|
|
| ⮟ | ||
|
35
/ Dann ſinkſt
|
/ Dann ſinkſt
|
/ Dann ſinkſt
|
| ⮟ | ||
|
36
|
// Ich komme mir in vielen Momenten wie ein Kind vor, welches jammert, ohne ſelbſt zu wiſſen, woruͤber. Ich komme ſo eben von einem kleinen
|
// Ich komme mir in vielen Momenten wie ein Kind vor, welches jammert, ohne ſelbſt zu wiſſen, woruͤber. Ich komme ſo eben von einem kleinen
|
| ⮟ | ||
|
37
// Mein Brief ſcheint mir itzt uͤbertrieben, ich moͤchte ihn zerreißen, ich bin unwillig auf mich ſelbſt, — aber nein, ich will mir meine Beſchaͤmung vor Dir nicht erſparen. Ich will Dir daher auch geſtehen, daß, indem ich ſchrieb, eine Art von Troſt fuͤr mich in dem
|
// Mein Brief ſcheint mir itzt uͤbertrieben, ich moͤchte ihn zerreißen, ich bin unwillig auf mich ſelbſt, — aber nein, ich will mir meine Beſchaͤmung vor Dir nicht erſparen. Ich will Dir daher auch geſtehen, daß, indem ich ſchrieb, eine Art von Troſt fuͤr mich in dem
|
// Mein Brief ſcheint mir itzt uͤbertrieben, ich moͤchte ihn zerreißen, ich bin unwillig auf mich ſelbſt, — aber nein, ich will mir meine Beſchaͤmung vor Dir nicht erſparen. Ich will Dir daher auch geſtehen, daß, indem ich ſchrieb, eine Art von Troſt fuͤr mich in dem
|
| ⮟ | ||
|
38
[absent]
|
// Da wurzelte mein Auge in das Gras, es ſchwaͤrmte in dem Laub der Baͤume, und alles ſchien mir gruͤner und glaͤnzender, von den Strahlen ihrer letzten Blicke beleuchtet. Ich athmete tief auf, und haͤtte von Baͤumen und Gras dieſen Geiſt, der mich anglaͤnzte, in mich ziehen moͤgen.
|
// Da wurzelte mein Auge in das Gras, es ſchwaͤrmte in dem Laub der Baͤume, und alles ſchien mir gruͤner und glaͤnzender, von den Strahlen ihrer letzten Blicke beleuchtet. Ich athmete tief auf, und haͤtte von Baͤumen und Gras dieſen Geiſt, der mich anglaͤnzte, in mich ziehen moͤgen.
|
|
39
|
// Bei einer Waldecke ſah ſie noch
|
// Bei einer Waldecke ſah ſie noch
|
| ⮟ | ||
|
40
// Warum hab’ ich ihr nicht geſagt, wie viel ſie meiner Seele ſei? — Wenn ich ihren letzten Blick nicht mißverſtand, — war es nicht Schmerz, Traurigkeit, die
|
// Warum hab’ ich ihr nicht geſagt, wie viel ſie meiner Seele ſei? — Wenn ich ihren letzten Blick nicht mißverſtand, — war es nicht Schmerz, Traurigkeit, die
|
// Warum hab’ ich ihr nicht geſagt, wie viel ſie meiner Seele ſei? — Wenn ich ihren letzten Blick nicht mißverſtand, — war es nicht Schmerz, Traurigkeit, die
|
| ⮟ | ||
|
41
// Itzt ſchlaͤft ſie vielleicht. Ich muß ihr im Traume erſcheinen, da ich ſo innig nur ſie, nur ſie einzig und allein denken kann. — Bald koͤmmt ſie nun in London an, macht Bekanntſchaften und erneuert alte, man ſchwatzt, man lobt, man vergoͤttert ſie, ſchmeichleriſche Luͤgner ſchleichen ſich in ihr Herz — und ich bin vergeſſen! — Kein freundlicher Blick wendet ſich zu mir in
|
// Itzt ſchlaͤft ſie vielleicht. Ich muß ihr im Traume erſcheinen, da ich ſo innig nur ſie, nur ſie einzig und allein denken kann. — Bald koͤmmt ſie nun in London an, macht Bekanntſchaften und erneuert alte, man ſchwatzt, man lobt, man vergoͤttert ſie, ſchmeichleriſche Luͤgner ſchleichen ſich in ihr Herz — und ich bin vergeſſen! — Kein freundlicher Blick wendet ſich zu mir in
|
// Itzt ſchlaͤft ſie vielleicht. Ich muß ihr im Traume
|
| ⮟ | ||
|
42
// Karl laͤchelte als wir
|
//
|
//
|
| ⮟ | ||
|
43
// Lebe wohl. Ich will itzt gleich auf einige Tage meine Tante Buttler in Waterhall beſuchen, — gruͤße Deine liebe Schweſter und verzeih mir meine Schwaͤche
|
// Lebe wohl. Ich will itzt gleich auf einige Tage meine Tante Buttler in Waterhall beſuchen, — gruͤße Deine liebe Schweſter und verzeih mir meine Schwaͤche
|
// Lebe wohl. Ich will itzt gleich auf einige Tage meine Tante Buttler in Waterhall beſuchen, — gruͤße Deine liebe Schweſter und verzeih mir meine Schwaͤche
|
| ⮟ | ||